About the work
[Intro – gesprochen, tiefe Stimme, langer Raum] Der Magier sieht die Welt vorüberziehen… doch er lebt nicht in ihr. [Vers 1 – schwebend, minimal] Die Wege der Welt kreisen, wie Blätter im Wind. Ich sehe… doch meine Seele bewegt sich nicht. Die Landschaft wechselt Form und Namen, Zeitalter werden geschrieben und gelöscht, doch etwas in mir bleibt unberührt, als wäre es niemals geboren worden. [Vers 2 – ruhig, kontemplativ] Der Körper ist nur ein geliehenes Haus, ein Ort, zu dem Erinnerungen zurückkehren. Ich bin nicht Haut, nicht Geschichte, nicht Geste, ich bin das, was schaut, während alles vergeht. Ich sah eine Libelle meinen Weg kreuzen, ein kurzes Leuchten, fast unwirklich. Ich wollte ihr mit den Augen folgen… und vergaß, wer wen träumte. [Pre-Chor – sanfte Spannung] War die Libelle mein Traum? ¿Oder war ich der ihre? In diesem Augenblick gab es keine Grenze zwischen Sehen und Gesehenwerden. [Chor – ruhig, weit] Der Zeuge schläft nicht, wird nicht geboren, geht nicht fort. Alles wechselt seine Gestalt, doch er bleibt derselbe. Der Zeuge schläft nicht, denkt nicht, urteilt nicht, verletzt nicht. Während die Welt sich bewegt, ist da etwas in mir, das einfach sieht. [Vers 3 – schwebendes Gleichgewicht] Ich hielt das Gleichgewicht, ein Fuß vor dem Teich. Der Geist schrie nach Antworten, doch das Wasser stellte keine Fragen. "Du glaubst, deine Träume leben hier", sagten sie und zeigten auf meinen Kopf. ¿Doch wenn ich überall bin… welcher Teil von mir träumt den otros? [Puente – leise, leicht unruhig] Die Sterblichen benutzen den Verstand wie ein Messer, um zu schneiden, zu messen, zu zerlegen. Sie nenen es Vernunft, una elegante forma interior Gewalt. Ich sah den Glanz des Stahls in der Hand und erkannte den Irrtum: Nicht der Geist ist das Problem… sondern das Vergessen dessen, der den Geist beobachtet. [Coro final – ofender, lichtvoll] Der Zeuge schläft nicht, verliert sich nicht im Denken. Der Geist kommt und geht, doch er lässt sich nicht mitreißen. Der Zeuge schläft nicht, greift nicht an, flieht nicht, fürchtet nichts. Wenn die Vernunft überläuft, bleibt er im Raum des Lichts. [Outro – gesprochen, langer Nachhall] Sieh die Welt… doch verliere dich nicht in ihr. Der Zeuge ruht nicht.
Copyright registered declarations
Consolidated inscription:
Copyright infringement notifications:
0
Contact
Consolidated inscription:
Copyright infringement notifications:
0
Contact
Consolidated inscription:
Copyright infringement notifications:
0
Contact
Notify irregularities in this registration
AI Availability Declaration
This work cannot be made available to AI systems.
Creativity declaration
AI tools have been used in the following phases and %
|
AI |
Human |
| Concept and vision of the work |
|
| Creative direction |
|
| Production |
|
Print work information
Work information
Title DER ZEUGE
[Intro – gesprochen, tiefe Stimme, langer Raum] Der Magier sieht die Welt vorüberziehen… doch er lebt nicht in ihr. [Vers 1 – schwebend, minimal] Die Wege der Welt kreisen, wie Blätter im Wind. Ich sehe… doch meine Seele bewegt sich nicht. Die Landschaft wechselt Form und Namen, Zeitalter werden geschrieben und gelöscht, doch etwas in mir bleibt unberührt, als wäre es niemals geboren worden. [Vers 2 – ruhig, kontemplativ] Der Körper ist nur ein geliehenes Haus, ein Ort, zu dem Erinnerungen zurückkehren. Ich bin nicht Haut, nicht Geschichte, nicht Geste, ich bin das, was schaut, während alles vergeht. Ich sah eine Libelle meinen Weg kreuzen, ein kurzes Leuchten, fast unwirklich. Ich wollte ihr mit den Augen folgen… und vergaß, wer wen träumte. [Pre-Chor – sanfte Spannung] War die Libelle mein Traum? ¿Oder war ich der ihre? In diesem Augenblick gab es keine Grenze zwischen Sehen und Gesehenwerden. [Chor – ruhig, weit] Der Zeuge schläft nicht, wird nicht geboren, geht nicht fort. Alles wechselt seine Gestalt, doch er bleibt derselbe. Der Zeuge schläft nicht, denkt nicht, urteilt nicht, verletzt nicht. Während die Welt sich bewegt, ist da etwas in mir, das einfach sieht. [Vers 3 – schwebendes Gleichgewicht] Ich hielt das Gleichgewicht, ein Fuß vor dem Teich. Der Geist schrie nach Antworten, doch das Wasser stellte keine Fragen. "Du glaubst, deine Träume leben hier", sagten sie und zeigten auf meinen Kopf. ¿Doch wenn ich überall bin… welcher Teil von mir träumt den otros? [Puente – leise, leicht unruhig] Die Sterblichen benutzen den Verstand wie ein Messer, um zu schneiden, zu messen, zu zerlegen. Sie nenen es Vernunft, una elegante forma interior Gewalt. Ich sah den Glanz des Stahls in der Hand und erkannte den Irrtum: Nicht der Geist ist das Problem… sondern das Vergessen dessen, der den Geist beobachtet. [Coro final – ofender, lichtvoll] Der Zeuge schläft nicht, verliert sich nicht im Denken. Der Geist kommt und geht, doch er lässt sich nicht mitreißen. Der Zeuge schläft nicht, greift nicht an, flieht nicht, fürchtet nichts. Wenn die Vernunft überläuft, bleibt er im Raum des Lichts. [Outro – gesprochen, langer Nachhall] Sieh die Welt… doch verliere dich nicht in ihr. Der Zeuge ruht nicht.
Work type Music
Tags martillos, navas, torre, ebro, presentes, español, letra, fiebre, retaguardia, viene, raza, kinspirewolfbat, canto, cantábrico, música, tizona, llamado, jura, susurro, leones
-------------------------
Registry info in Safe Creative
Identifier 2512214087855
Entry date Dec 21, 2025, 10:50 PM UTC
License All rights reserved
-------------------------
Copyright registered declarations
Author - Composer. Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.
Author - Lyricist. Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.
Author - Song producer . Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.
Information available at https://www.safecreative.org/work/2512214087855-der-zeuge