About the work
“Ein Jahr danach”
Von Schatten umgeben,
vertrautes Mezzoforte weit und breit,
Alptraum um das Leben
im glatten Raum der Worte jener Zeit.
Jetzt fast ein Jahr danach
jenseits von deiner Unerbittlichkeit,
von dir befreit,
bemerke ich das Ermatten deiner Schmach.
Verdammt tausendfach!,
womit hatte ich verdient solches Unheil?:
bis ins kleinste Detail
ein perfid herangemachtes Ungemach.
Ein merkwürdiger Krach
als die Hölle losbrach,
schwarze Leere übers Dach,
bleibe wach!, du bist schwach...,
schreie in Angst nach und nach
auf dem Boden ganz flach?,
da der Himmel zerbrach.
Wahre Idioten vom Fach
hielten Hermes im Schach;
niemand sonst unterbrach
mein Pfad ins Ungemach:
ich!, verbannt ins Gemach
hinter strengem Gefach.
War das nötig demnach?
Er war voll daneben,
der Laut der Wut umschlungen seelenweit;
Gedanken verkleben
gebraut aus Blut vom kranken Dauerstreit.
Jedoch ein Jahr danach,
zurück aus Welten der Herzlosigkeit,
zu allem bereit,
verdrängte ich jede Prise Lust auf Rach'.
Verdammt tausendfach!,
du armes Aas, zum Teufel!, Weidmannsheil!
Und jetzt, dankbar zum Teil,
fand ich zu mir selbst, ein Jahr danach.
Ein fremdartiger Krach
weil die Hölle losbrach,
schwarze leere Überdach,
bleibe wach!, bist du schwach!...,
fühle ich Angst nach und nach
auf dem Boden ganz flach?,
denn der Himmel zerbrach.
Ja, mein Himmel zerbrach.
Hades schwand allgemach
wenn der Morgen anbrach.
Aus sorglosem Gelach
wurden Tränen zum Bach;
solch ein tristes Vermach
bloß aus Liebe zur Sach'!
War das nötig demnach,
oder dir nur nach?
QuinoBLN, en Berlín, 12/09/2015
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Title Ein Jahr danach (Draft, voice melodie with Pizzicato)
“Ein Jahr danach”
Von Schatten umgeben,
vertrautes Mezzoforte weit und breit,
Alptraum um das Leben
im glatten Raum der Worte jener Zeit.
Jetzt fast ein Jahr danach
jenseits von deiner Unerbittlichkeit,
von dir befreit,
bemerke ich das Ermatten deiner Schmach.
Verdammt tausendfach!,
womit hatte ich verdient solches Unheil?:
bis ins kleinste Detail
ein perfid herangemachtes Ungemach.
Ein merkwürdiger Krach
als die Hölle losbrach,
schwarze Leere übers Dach,
bleibe wach!, du bist schwach...,
schreie in Angst nach und nach
auf dem Boden ganz flach?,
da der Himmel zerbrach.
Wahre Idioten vom Fach
hielten Hermes im Schach;
niemand sonst unterbrach
mein Pfad ins Ungemach:
ich!, verbannt ins Gemach
hinter strengem Gefach.
War das nötig demnach?
Er war voll daneben,
der Laut der Wut umschlungen seelenweit;
Gedanken verkleben
gebraut aus Blut vom kranken Dauerstreit.
Jedoch ein Jahr danach,
zurück aus Welten der Herzlosigkeit,
zu allem bereit,
verdrängte ich jede Prise Lust auf Rach'.
Verdammt tausendfach!,
du armes Aas, zum Teufel!, Weidmannsheil!
Und jetzt, dankbar zum Teil,
fand ich zu mir selbst, ein Jahr danach.
Ein fremdartiger Krach
weil die Hölle losbrach,
schwarze leere Überdach,
bleibe wach!, bist du schwach!...,
fühle ich Angst nach und nach
auf dem Boden ganz flach?,
denn der Himmel zerbrach.
Ja, mein Himmel zerbrach.
Hades schwand allgemach
wenn der Morgen anbrach.
Aus sorglosem Gelach
wurden Tränen zum Bach;
solch ein tristes Vermach
bloß aus Liebe zur Sach'!
War das nötig demnach,
oder dir nur nach?
QuinoBLN, en Berlín, 12/09/2015
Work type Music
Tags pop, dance
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Registry info in Safe Creative
Identifier 1509125151189
Entry date Sep 12, 2015, 7:24 PM UTC
License All rights reserved
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Copyright registered declarations
Author. Holder QuinoBLN. Date Sep 12, 2015.
Information available at https://www.safecreative.org/work/1509125151189-ein-jahr-danach-draft-voice-melodie-with-pizzicato-